
Wenn der innere Riss spürbar wird
Und du versuchst, ihn selbst nicht zu nah an dich heranzulassen
Du warst immer der Mensch, der in seiner Rolle funktioniert hat, egal wie viel es gekostet hat. Nach außen wirkst du souverän, klar in deinen Entscheidungen und belastbar unter Druck. Jetzt merkst du: So wie es ist, fühlt es sich nicht mehr gut an. Du weißt, dass sich etwas ändern muss. Und genau dort kommst du nicht weiter. Nach außen hältst du die Fassade. Innerlich entsteht ein Riss, den nur du wahrnimmst. Das, was früher einfach Teil deines Alltags war, ist heute eine Belastung. Das willst du niemanden zeigen. Und dennoch arbeitet es in dir weiter, leiser und stärker zugleich. Genau dort beginnt der Punkt, an dem du dich selbst nicht mehr erreichst, wenn Veränderung ansteht.
Früher war da kein innerer Konflikt
Du hast getan, was gebraucht wurde. Nicht, weil du es hinterfragt hast, sondern weil es einfach selbstverständlich für dich war. Deine eigenen Bedürfnisse hatten dabei keinen Vorrang. Diese Art von Stärke hatte nichts mit Durchsetzungsvermögen nach außen zu tun. Nicht mit Laut sein. Nicht mit Dominanz. Es war das angepasste Außenbild, auf das man sich verlassen konnte. Du warst handlungsfähig, kontrolliert und klar im Tun. Stärke war nichts, worüber du nachdenken musstest. Sie war einfach da und dein Alltag und deine Rolle liefen.
Du weißt, Menschen verlassen sich auf dich. Deshalb musst du ihnen auch immer gerecht werden. Das treibt dich innerlich weiter an. Und du hast das Gefühl, jede Veränderung in dir wird sofort gesehen. Du spürst: In dem Moment, in dem du nicht mehr sofort erreichbar bist, nicht mehr sofort verfügbar bist, nicht mehr für alle entscheidest und ein Nein spürst, wo du früher Ja gesagt hast, fühlt sich für dich alles an, als stünde es auf dem Spiel. Und genau dort bricht deine innere Sicherheit weg. Dort werden Zweifel laut und du fragst dich, ob du noch genügst. Denn du kennst den Druck, Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern sie zu übertreffen. Tag für Tag. Weil Veränderung für dich bedeuten würde, andere zu enttäuschen und deinen Platz zu verlieren.
Den Riss spürst du dort, wo deine äußere Stärke und dein inneres Erleben gegeneinander arbeiten. Das fühlt sich bedrohlich an, weil dein Wert an deinem Durchhalten hängt. Du hast gelernt, dass Kontrolle Sicherheit bedeutet und dass ein Nachgeben Gefahr heißt. Also bleibst du stark. Nicht aus Kraft, sondern aus Schutz. Eine Stärke, auf die du dich früher immer verlassen hast und zu der du innerlich keinen Zugriff mehr hast. Während du weiter funktionierst, verschärft sich innen der Druck.
Der Druck deiner Rolle
Wenn Stärke zu deinem Käfig wird
Dein Durchhalten war kein Zufall
Es ist das Ergebnis eines tiefen inneren Pflichtgefühls und des Drangs, weitermachen zu „müssen“, auch dann, wenn es längst zu viel war. Dieser Drang war da, lange bevor du ihn denken konntest. Dabei bist du immer wieder über deine eigenen Grenzen gegangen. Nicht, weil du nichts spürst, sondern aus Angst, die Kontrolle zu verlieren, wenn du wirklich etwas veränderst. Und weil die Vorstellung unerträglich ist, nicht zu wissen, wer du ohne all das eigentlich bist. Du hast Zähne zusammengebissen und weitergemacht, obwohl dein Körper längst signalisiert, dass es zu viel ist. Du hast dir mehr zugemutet, als dir gutgetan hat. Nicht, weil du so sein wolltest, sondern weil es sich sicher angefühlt hat. Und genau deshalb wirken Blockaden im Alltag und eskalieren in Schlüsselmomenten.

Wenn du weißt das sich was ändern müsste
Du spürst, dass etwas nicht stimmt. Nicht schmerzhaft. Nicht dramatisch. Aber deutlich genug, um es nicht mehr übergehen zu können. Du weißt, dass ein Gespräch nötig wäre. Dass du eine Grenze setzen solltest. Dass du eine Pause bräuchtest, die längst überfällig ist. In dem Moment, in dem du anders handeln willst, greifst du wieder auf das zurück, was dir vertraut ist. Auf das, was du gelernt hast. Nicht, weil du es nicht besser wüsstest. Sondern, weil Veränderung innerlich Widerstand auslöst. Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Du weißt, was du ändern müsstest, aber innerlich kommst du keinen Schritt weiter.
Der Preis des
Durchhaltens
Du hast früh gelernt, dass Nähe, Sicherheit, Anerkennung und Zugehörigkeit an dein Funktionieren geknüpft sind. Dass du bleiben darfst, wenn du dich zusammenreißt. Dass du sicher bist, wenn du nicht störst. Dass du dazugehörst, wenn du dich anpasst. Dass du wertvoll bist, wenn du leistest. Dass du akzeptiert wirst, wenn du nicht zu viel warst. So wurde Durchhalten zu einem Teil deiner Identität. Nicht als Entscheidung. Sondern, weil dein Inneres darüber Sicherheit gelernt hat. Dieses alte Muster wirkt noch immer und du spürst seinen Preis jeden Tag.

Wo dein Durchhalten seinen Ursprung hat
Als Kind warst du auf Verbindung angewiesen. Nähe war kein Wunsch, sondern überlebenswichtig. Sicherheit, Gehaltenwerden, Dazugehören. Dein Inneres hat damals gelernt, wie Beziehung sich anfühlt und wie du Verlust vermeidest. Nicht, wie sie objektiv ist, sondern durch deine Wahrnehmung. Du hast gespürt, ob ein Blick warm war oder kritisch. Ob deine Gefühle Platz hatten oder störten. Ob du willkommen warst oder zu viel. Und aus genau diesen Erlebnissen entstand nach und nach dein inneres Gesetz: So verhalte ich mich. So bin ich sicher. So werde ich nicht verlassen. So bin ich nicht zu viel. So bleibe ich verbunden. Nicht bewusst, sondern aus Instinkt. Und weil du später, als Jugendliche, als Erwachsene, immer wieder ähnliche Erfahrungen gemacht hast, hat dein Inneres dieses Gesetz bestätigt. Es wurde zu deiner Wahrheit. Genau hier beginnt dein Muster. Unsichtbar für den Verstand, aber tief im Inneren verankert.
Wie daraus dein Muster entsteht
Dieses innere Gesetz wurde zu deinem automatischen Verhalten. Du passt dich an, bevor du darüber nachdenkst. Du hältst durch, bevor du Müdigkeit fühlst. Du bleibst verlässlich, auch wenn du innerlich längst weg bist. Dein Inneres hat gelernt: Verbunden bleiben heißt funktionieren. Sicher sein heißt nicht auffallen. Dazugehören heißt sich zusammennehmen. Und genau so entsteht dein Muster. Nicht durch falsche Entscheidungen. Sondern durch tausend kleine Anpassungen, die dir damals Halt gegeben haben. Und sich bis ins Erwachsenenleben hinein bewährt haben. Dein Durchhalten wurde normal. Dein Hintenanstellen deiner eigenen Bedürfnisse selbstverständlich. Dein Funktionieren ein Teil von dir. Du hast nicht „zu viel gemacht“. Du hast genau das getan, was dein Inneres kannte. Und weil dieses Muster so lange funktioniert hat, wirkt es bis heute. In deinen Beziehungen. In deinem Beruf. In deinem Körper. Auch dann, wenn es dir längst nicht mehr guttut.
Warum Veränderung sich heute gefährlich anfühlt
Dein Muster ist nicht einfach ein Verhalten. Es ist mit Sicherheit verknüpft. Mit Zugehörigkeit. Mit Verbindung. Mit dem Gefühl, nicht zu verlieren, was einmal lebenswichtig war. Deshalb fühlt sich Veränderung nicht nach Freiheit an, sondern nach Risiko. Denn Veränderung bedeutet nicht nur, etwas anders zu machen. Sie bedeutet, etwas Vertrautes loszulassen, auch wenn es dich längst erdrückt. Sie bedeutet, einen Schutz aufzugeben, der dich einmal getragen hat.
Und genau das macht Angst. Nicht die Veränderung an sich, sondern das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dein Inneres kennt Sicherheit nur in der alten Bewegung. Im Durchhalten. Im Anpassen. Im Funktionieren. Im Überlebensmodus. Alles außerhalb davon fühlt sich unberechenbar an. Nicht logisch, aber bedrohlich. Und genau hier entsteht die emotionale Blockade: Du willst etwas verändern. Aber dein Inneres zieht die Notbremse. Nicht gegen dich, sondern für das, was es zu schützen glaubt.

Wenn Durchhalten Spuren hinterlässt
Du kannst lange gegen deine Grenzen arbeiten. Aber dein Körper macht das nicht endlos mit. Irgendwann reagiert er, bevor du es tust. In kleinen, stillen Zeichen: Spannung, die nicht mehr nachlässt. Schlaf, der dich nicht mehr erholt. Eine Müdigkeit, die du nicht mehr erklären kannst. Gereiztheit, die aus dem Nichts kommt. Ein Druck im Brustkorb, den du wegatmest und der trotzdem bleibt. Ein Atem, der flacher wird, je mehr du dich zusammenreißt. Ein Herz, das schneller schlägt, obwohl du nur dasitzt. Eine Grundanspannung, die du irgendwann für normal hältst. Das ist kein Versagen. Kein „nicht belastbar genug“. Kein „nicht diszipliniert genug“. Es ist der Moment, in dem dein Körper sagt: Ich trage das nicht mehr allein. Er zieht nicht die Reißleine, um dich zu bestrafen. Er bremst, damit du nicht weiter über dich und deine Kräfte hinausgehst.
Wenn Emotionen das Steuer übernehmen
Wo emotionale Blockaden sichtbar werden
Bevor du denkst, reagiert dein Körper. Das ist immer so. Emotion kommt zuerst, Verstand danach. Nicht bewusst und nicht geplant, sondern automatisch. Wenn du innerlich überlastet bist, übernehmen Emotionen das Steuer vollständig. Dann entscheidet nicht mehr das, was du weißt, sondern das, was du fühlst, oft gegen deinen Willen. Plötzliche Wut. Eine Schamwelle, die dich überrollt. Schuld, die in Sekunden da ist. Traurigkeit, die dich unvermittelt trifft. Ein Rückzug, den du nicht geplant hast. Ein Impuls, den du kaum kontrollieren kannst.
Sie beeinflussen, wie du denkst, entscheidest und handelst. Wenn du dich plötzlich anders verhältst, als du dich kennst, liegt die Ursache nicht im Kopf. Sie liegt darunter. Dort, wo Anspannung, Angst, Überforderung und alte Muster wirken. Das ist kein Drama, das ist Biologie. Emotionale Blockaden sind keine Schwäche und kein Charakterproblem. Sie sind auch nicht „kopfgemacht“. Es ist dein Nervensystem, das die Führung übernimmt, weil dein Gefühl schneller reagiert als dein Verstand. Und genau das ist das Zeichen, dass du zu lange gegen dich gearbeitet hast.
Vielleicht hat es früher einfach funktioniert. Oder schon so lange nicht mehr, dass du dich kaum daran erinnerst, wie es sich anders angefühlt hat. Vielleicht hat sich etwas verändert, nach einem Einschnitt, nach einem Erlebnis. Und heute stehst du vor Situationen, in denen genau das nicht mehr geht.
Du weißt, dass ein Gespräch nötig wäre und führst es trotzdem nicht. Du bereitest dich vor, gehst alles im Kopf durch und sagst am Ende doch nichts. Du möchtest kündigen oder den Job wechseln. Du weißt, dass es so nicht weitergeht und bleibst trotzdem. Du willst klarer auftreten, Grenzen setzen, Position beziehen. Und merkst, wie deine Stimme stockt oder du wieder Ja sagst, obwohl du Nein meinst. In Beziehungen spürst du, dass sich etwas verschoben hat. Du willst etwas ansprechen, etwas klären, etwas verändern und bleibst still. Du gehst gut vorbereitet in eine Prüfung und hast plötzlich einen Blackout. Du sollst präsentieren, sprechen, Verantwortung übernehmen und dein Körper macht dicht. Schweiß, Zittern, Leere im Kopf, ein inneres Wegkippen.
Auch im Alltag wird es sichtbar. Entscheidungen ziehen sich. Aufgaben bleiben liegen. Dinge, die früher selbstverständlich waren, kosten heute unverhältnismäßig viel Kraft. All diese Situationen haben etwas gemeinsam: Du weißt, dass sich etwas ändern muss. Und genau dort wird spürbar, dass Veränderung innerlich blockiert ist.
Was du bereits versucht hast
Du hast nicht einfach nichts getan. Du hast nachgedacht, reflektiert, versucht, es zu verstehen. Vielleicht hast du Gespräche geführt oder Inhalte gelesen, Podcasts gehört, Videos gesehen. Vielleicht hast du dir vorgenommen, gelassener zu werden, ruhiger, klarer. Du hast versucht, dich zusammenzureißen. Dir zu erklären, dass es schon wieder wird. Dass du nur eine Pause brauchst oder mehr Schlaf oder Abstand. Manches davon hat kurzfristig geholfen. Ein bisschen Entlastung. Ein bisschen Ruhe. Aber nichts hat wirklich etwas verändert.
Denn all diese Versuche setzen dort an, wo dein Problem nicht entsteht. Im Denken. Im Verstehen. Im Wollen. Du weißt, dass sich etwas ändern muss. Und genau das macht es so frustrierend, dass es trotzdem nicht geht. Nicht, weil du es falsch angehst. Sondern weil emotionale Blockaden sich nicht mental auflösen lassen. Du kannst sie nicht wegdenken. Nicht wegdisziplinieren. Nicht wegorganisieren. Und solange dein Inneres auf Spannung bleibt, bleibt Veränderung etwas, das du willst, aber nicht umsetzen kannst.
Was ich anders mache
Ich arbeite nicht daran, dich leistungsfähiger zu machen oder dich weiter zu optimieren oder dich noch besser durchhalten zu lassen. Dort, wo du längst müde bist vom Funktionieren und dein Körper längst Nein sagt, beginnt meine Arbeit. Ich arbeite integrativ und emotionsfokussiert an dem Punkt, an dem dein Inneres dichtmacht, wenn Veränderung ansteht, nicht im Analysieren. Nicht an deiner Leistung, sondern an der Spannung darunter, nicht an deiner Haltung nach außen, sondern an der inneren Bewegung, die sie steuert. Wir arbeiten nicht daran, etwas wegzumachen oder zu kontrollieren, sondern daran, wahrzunehmen, was in dir festgehalten wird, sobald Veränderung ansteht. Nicht im Kopf, sondern im Körper, dort, wo dein Inneres gelernt hat, sich zu schützen, wo Spannung bleibt, weil sie einmal notwendig war. Veränderung entsteht nicht durch mehr Einsicht, sondern dort, wo dein Inneres nicht mehr dagegenarbeiten muss. In diesem Moment kommen Emotionen, Körper und Kommunikation wieder zusammen, sodass Denken, Handeln und Fühlen sich nicht mehr widersprechen. Und genau dort setze ich an.

Wenn der innere Druck nachlässt, verändert sich nicht dein Leben auf einen Schlag. Aber etwas Entscheidendes verschiebt sich. Hier brauchst du keine Rolle, kein Image, keine Fassade. Du musst nichts beweisen, nichts erklären, nichts rechtfertigen, nichts richtig machen. Dein Körper kommt aus der Daueranspannung. Dein Atem wird ruhiger, tiefer, freier, nicht weil du ihn steuerst, sondern weil dein Inneres nicht mehr auf Alarm steht. Gedanken verlieren ihre Schärfe. Entscheidungen fühlen sich wieder zugänglicher an Emotionen tauchen auf, ohne dich zu überrollen. Du bleibst bei dir, auch wenn es ernst wird. Veränderung wird möglich, nicht weil du dich dazu zwingst, sondern weil dein Inneres nicht mehr blockiert. Das ist keine neue Version von dir. Es ist ein Zurück in einen Zustand, in dem Handeln wieder stimmig wird, weil es sich innen sicher anfühlt.
Was sich innerlich verändert

Wieso ich
Ich bin keine klassische Beraterin. Keine Mentorin im üblichen Sinn. Und kein Coach, der Methoden verkauft. Ich begleite dort, wo Strategien nicht mehr greifen und Kontrolle keine Sicherheit mehr gibt. Mit Emotionen, nicht gegen sie. Mit Körper und Sprache, dort, wo dein Inneres längst reagiert, bevor du es erklären kannst. Nicht im Denken, sondern im Fühlen. Ich höre, was zwischen den Sätzen liegt. Und ich nehme wahr, was dein Körper zeigt, noch bevor du Worte dafür hast. Bei mir darf ausgesprochen werden, was sonst keinen Raum hat. Gedanken, die du selbst kaum zulässt. Emotionen, die du zu lange zurückgehalten hast.
Ich arbeite nah genug, um dich zu verstehen und klar genug, um dich nicht zu verlieren. Ohne Bewertung. Ohne Rolle. Ohne Erwartung. Es ist ein Raum, in dem du nicht bewertet wirst, sondern ernst genommen. Indem du nichts beweisen musst. Diskret. Professionell. Zugewandt. Für meine Arbeit gibt es kein Etikett. Man muss sie erleben.

Wie wir zusammen arbeiten
Fragen zur Zusammenarbeit beantworte ich gern schriftlich. Ein Erstgespräch kann genutzt werden, um telefonisch eine thematische Klärung vorzunehmen. Es findet online statt und hat eine klare Zeitstruktur von 30 Minuten. Das Erstgespräch dient der ersten Einordnung deiner Situation, der Klärung, wo du gerade stehst und was dich aktuell bewegt, sowie der Entscheidung, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Es ist kein verpflichtender Schritt, sondern eine Möglichkeit zur gezielten Orientierung und kein unverbindliches Kennenlernen.
Coaching-Sessions
Ich arbeite ausschließlich im 1:1. Jede Session ist individuell auf dich abgestimmt. Nicht, weil Individualität ein Versprechen ist, sondern weil jede Situation eine andere Tiefe, ein anderes Tempo und einen anderen Fokus braucht. Die Sessions finden online statt. Persönliche Termine sind ausschließlich im Rahmen pferdegestützter Coachings möglich.
Manche emotionale Blockaden lassen sich nicht in einer einzelnen Session klären. Nicht, weil du langsam bist, sondern weil sie mehrere Ebenen berühren. Für diese Prozesse arbeite ich in klar definierten Begleitungen über einen festgelegten Zeitraum. Die Zusammenarbeit erfolgt in abgestimmten Paketen mit verbindlicher Anzahl an Sessions und einem klaren zeitlichen Rahmen. So entsteht genug Raum für Tiefe, Integration und nachhaltige Veränderung, ohne dass der Prozess offen oder beliebig bleibt.
Wenn du bereits weißt, was du möchtest, kannst du direkt mit einer Session oder einer Zusammenarbeit starten. Wenn du vorab klären möchtest, ob und in welcher Form eine Begleitung für dich sinnvoll ist, steht dir optional ein telefonisches Erstgespräch zur thematischen Einordnung zur Verfügung. Unabhängig vom Einstieg erhältst du alle organisatorischen Informationen gesammelt per E-Mail. Darin sind Art der Leistung, zeitlicher Rahmen und Honorar klar benannt. Mit deiner schriftlichen Bestätigung wird die Zusammenarbeit verbindlich.
Kontinuierliche Zusammenarbeit
Organisatorischer Ablauf

Für wen ich arbeite
Ich arbeite mit Menschen, die merken, dass etwas in ihrem Leben nicht mehr stimmig ist. Nach außen funktionieren sie, entscheiden, tragen Verantwortung. Innerlich erleben sie Momente, in denen sie nicht handeln können, obwohl sie genau wissen, dass sich etwas verändern müsste.
Das können Leistungsblockaden sein, Entscheidungsblockaden, Kommunikationsblockaden, Beziehungsdynamiken. Auch Prüfungs- oder Auftrittssituationen gehören dazu, in denen der Körper dichtmacht, obwohl inhaltlich alles klar ist. Ebenso emotionale Blockaden nach Unfällen, Verlusten oder Phasen hoher Belastung. Manchmal sind es sehr konkrete Alltagssituationen, in denen Angst, Anspannung oder innere Enge plötzlich die Führung übernehmen.
Meine Arbeit ist nicht für Menschen, die schnelle Lösungen suchen oder erwarten, dass sich etwas einfach „wegmachen“ lässt. Sie ist für diejenigen, die bereit sind, sich dem zuzuwenden, was sie innerlich blockiert. Ohne Ausreden, ohne Druck, ohne sich erklären zu müssen.
Wie sich das im Alltag zeigt
Veränderung zeigt sich nicht als neues Ich und nicht als dauerhafte Ruhe oder Klarheit. Sie zeigt sich darin, dass innere Spannung nachlässt und Emotionen wieder zugänglich werden, ohne dich zu überrollen. Wut, Angst, Traurigkeit oder Unsicherheit müssen nicht mehr weggedrückt oder kontrolliert werden, sondern können wahrgenommen werden, ohne dass du dich darin verlierst.
Entscheidungen werden wieder möglich, nicht weil du sie dir logisch herleitest, sondern weil dein Inneres nicht mehr blockiert. In Situationen, die früher sofort Stress, Rückzug oder inneres Erstarren ausgelöst haben, bleibst du anwesend. Dein Körper reagiert weniger aus Alarm und permanenter Abwehr. Dein Atem wird ruhiger, dein innerer Raum weiter, dein Handeln leichter und flexibler.
Emotionen dürfen da sein, ohne dich zu dominieren. Dadurch entsteht wieder Wahlfreiheit. Du reagierst nicht automatisch, sondern kannst entscheiden, wie du handeln willst. Das ist keine neue Version von dir. Es ist der Zugang zu dem, was in dir schon da ist, aber lange nicht erreichbar war. Das verändert nicht alles auf einmal. Aber es verändert die Art, wie du mit dir selbst und mit Situationen umgehst, die dich bisher aus der Bahn geworfen haben.
Rahmen
und Verfügbarkeit
Meine Begleitungen sind bewusst begrenzt und nicht unbegrenzt verfügbar. Das ermöglicht Tiefe, Verlässlichkeit und einen geschützten Raum. Verfügbarkeit und Umfang richten sich nach Kapazität und werden individuell abgestimmt. Ich arbeite nicht parallel mit vielen Menschen auf einmal, weil diese Arbeit Präsenz braucht. Ein echtes Dasein im Prozess. Jeder Raum, den ich öffne, ist bewusst gewählt und klar gehalten. Genau das schafft die Sicherheit, in der Veränderung überhaupt möglich wird. Diese Form der Zusammenarbeit ist kein offenes Dauerangebot und kein begleitendes Nebenbei. Sie ist fokussiert, verbindlich und zeitlich klar gesetzt. Wenn wir arbeiten, dann mit Aufmerksamkeit, Kontinuität und einem Rahmen, der trägt. Nicht mehr und nicht weniger.
Wichtig zu wissen: Meine Arbeit ist keine Psychotherapie. Ich stelle keine Diagnosen und verschreibe keine Medikamente. Coaching ersetzt keine therapeutische oder medizinische Behandlung, sondern kann diese gegebenenfalls ergänzen.
Kontakt aufnehmen
Wenn du das Gefühl hast, dass du dich in diesen Zeilen wiederfindest, kannst du mir deine Fragen zur möglichen Zusammenarbeit gern schriftlich über das Kontaktformular senden. Ein Erstgespräch zur thematischen Klärung kann ebenfalls über das Formular angefragt werden. Es ist kostenpflichtig und dient der strukturierten Einordnung deiner Situation sowie der Entscheidung, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit für dich sinnvoll ist.
Vivien Mehlei
Deine Ansprechpartnerin, bei emotionalen Blockaden
kontakt@emotionscoaching.de | +49 (0)170 311 7 411



